13 Kurz & bündig KI und Nachhaltigkeit – geht das zusammen? Hans-Jörg Preining Nachhaltigkeitsmanager HYPO Oberösterreich Nachhaltigkeitskolumne Viele werden diese Frage eher verneinen. Und ja, der massive weltweite Boom und der niederschwellige Zugang zu KI-Anwendungen hat eine deutliche umweltbelastende Kehrseite: Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert, dass KI bis 2030 bereits für drei Prozent des weltweiten Stromverbrauchs verantwortlich sein wird. Und auch der Wasserverbrauch zur Kühlung großer KI-Rechenzentren ist enorm: Schon 20 Nutzer-Eingaben reichen aus, um einen halben Liter Wasser zu verbrauchen, ermittelte die University of California in einer Studie. Und dennoch: KI kann – sinnvoll eingesetzt – ein entscheidender Faktor bei der nachhaltigen Transformation sein. Wie das gelingt, zeigt ein aktuelles BestPractice-Beispiel des Klimaschutzministeriums: die Potenzialflächenkarte. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich ein Projekt, dass dank KI-gestützter Datenanalyse erstmals einen bundesweiten Überblick über ungenutzte, bereits gewidmete Industrie- und Gewerbeflächen in Österreich ermöglicht. Anhand von Satellitenbildern und Geodaten analysierte die KI rund 65.000 Grundstücke und ermittelte auf einen Schlag 3.800 brachliegende Standorte, die ohne zusätzliche Bodenversiegelung wieder nutzbar gemacht werden können. Die Potenzialflächenkarte ist online frei zugänglich und sorgt so dank KI für Transparenz und hilft, Bodenversiegelung zu minimieren und vorhandene Brachflächen optimal zu nutzen. KI und Nachhaltigkeit? Das geht zusammen. Fotos: HYPO OOE_Wakolbinger, Land OÖ/Kauder, HYPO OOE (2), HYPO OOE/Cityfoto Mit großem Ehrgeiz widmeten sich die Studierenden der Case-Study-Challenge. UNIMC zu Gast: Uni-Flair in der Bankzentrale Im Jänner durfte die HYPO Oberösterreich den Uni Management Club Linz (UNIMC), ein Netzwerk für Wirtschaftsstudierende, in der Bankzentrale begrüßen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personal-, Finanzierungs- und Kommerzkundenabteilungen stellten die vielfältigen Karrierewege und Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in der HYPO OOE vor. Höhepunkt war eine Case-Study-Aufgabe, bei der ein Praxisbeispiel aus der Kommerzkunden-Abteilung von den rund 40 Studierenden in Teams diskutiert und durchdacht wurde. Als Belohnung wurde im Anschluss ein Sommerpraktikums-Platz in der HYPO Oberösterreich verlost – ein gelungener Abschluss eines spannenden und abwechslungsreichen Abends.
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